Produktbeschreibung
Kohlenstoff-Lichtbogenhobelstäbe, allgemein als Kohlenstoffe bezeichnet, sind abschmelzende Elektroden, die hauptsächlich aus Kohlenstoff oder Graphit bestehen und normalerweise mit Kupfer beschichtet sind. Das Kernarbeitsprinzip besteht darin, einen Lichtbogen zwischen dem Kohlenstoffstab und dem Werkstück zu erzeugen, um das Metall lokal zu schmelzen, während ein Druckluftstrom aus der Fugenhobeldüse das geschmolzene Metall kraftvoll wegbläst und so die gewünschte Nut aushöhlt. Dieses Verfahren verbessert die Produktionseffizienz im Vergleich zu herkömmlichen pneumatischen Meißeln erheblich, insbesondere in Überkopf- oder Vertikalpositionen, und reduziert Lärm und Arbeitsintensität. Es kann in beengten Räumen mit hoher Flexibilität betrieben werden und kann Metalle verarbeiten, die von Autogen-Acetylen-Flammen schwer zu schneiden sind, wie etwa Gusseisen, Edelstahl und Nicht-Eisenmetalle.
Die Hauptanwendungen des Kohlelichtbogen-Fugenhobelstabs sind umfangreich, darunter das Hinterfugenhobeln zur Vorbereitung der Schweißwurzel, die Beseitigung von Defekten bei der Reparatur von Schweißnähten, die Vorbereitung von Schweißnuten (insbesondere U{0}}-Nuten), das Schneiden von Metallen, die sich schwer zum Brennschneiden eignen, und das Reinigen von Gussteilen durch Entfernen von Graten, Rippen und Steigrohren.
Um gute Fugenhobelergebnisse zu erzielen, müssen eine Reihe von Prozessparametern berücksichtigt werden: Die Polarität der Stromversorgung wird im Allgemeinen als negative Gleichstromelektrode (DCEN) für einen stabilen Prozess und eine glatte Nut empfohlen. Der Kohlenstoffdurchmesser wird basierend auf der Plattendicke und der gewünschten Rillenbreite ausgewählt, typischerweise 2–4 mm kleiner als die erforderliche Rillenbreite. Die Stromstärke ist proportional zum Kohlenstoffdurchmesser und muss entsprechend angepasst werden. Der Druckluftdruck sollte im Allgemeinen zwischen 0,4 und 0,6 MPa gehalten werden, wobei der Feuchtigkeits- und Ölgehalt der Luft kontrolliert werden sollte. Andere Parameter wie die Verfahrgeschwindigkeit (typischerweise 0,5–1,2 m/min), die Lichtbogenlänge (ungefähr 1–2 mm), der Winkel des Kohlenstoff-Lichtbogenhobelstabs zum Werkstück (normalerweise zwischen 25 Grad und 45 Grad oder zwischen 45 Grad und 60 Grad) und die Verlängerungslänge des Kohlenstoffstabs (optimalerweise 80–100 mm) erfordern ebenfalls eine präzise Kontrolle und Anpassung an die tatsächliche Situation.
Beim tatsächlichen Betrieb von Kohlelichtbogen-Fugenhobeln sind standardisierte Betriebsabläufe und Sicherheitsvorkehrungen von entscheidender Bedeutung. Zu den grundlegenden Schritten gehören:
1. Auswahl des geeigneten Durchmessers und Typs des Kohlenstoffstabs basierend auf den Fugenhobelanforderungen und Prüfung, ob er trocken ist;
2. Das Gerät richtig anschließen und Strom, Luftdruck und Carbon-Auszugslänge einstellen;
3. Wenn Sie mit dem Fugenhobeln beginnen, öffnen Sie zuerst das Luftventil, bevor Sie den Lichtbogen zünden, um Fehler durch Kohlenstoffeinschlüsse zu vermeiden.
4. Halten Sie beim Fugenhobeln den richtigen Winkel und die richtige Geschwindigkeit ein, bewegen Sie sich gleichmäßig und beobachten Sie sorgfältig. Wenn Sie fertig sind, löschen Sie zuerst den Lichtbogen und verzögern Sie dann das Schließen des Luftventils, damit der Kohlenstoffstab abkühlen kann.
Da beim Kohlenlichtbogen-Fugenhobeln ein intensives Lichtbogenlicht, erhebliche Mengen an Rauch und Spritzern geschmolzenen Metalls sowie erheblicher Lärm entstehen, müssen die Bediener umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu gehört das Tragen eines Schweißhelms, einer Staub- oder Atemschutzmaske, flammhemmender Schutzkleidung und isolierter Handschuhe sowie die Gewährleistung einer guten Belüftung des Arbeitsbereichs und bei Bedarf die Verwendung zusätzlicher Rauchabsauggeräte. Achten Sie außerdem auf die Umgebung, um zu verhindern, dass herumfliegende Schlacke andere verletzt oder brennbare Materialien entzündet.







